Aber nicht nur einfach in Holland. Auf dem Programm standen ein 7 tägiger Segelturn über das Ijsselmeer, und eine Woche Zelten in Zeeland Veere. Wir trafen uns am Samstag den 15.07.00 in Kurtscheid am Jugendheim. Nachdem wir die Fahrzeuge nach einigen Komplikationen beladen hatten, machten wir uns auf die weite Reise nach Holland :). Nach mehrstündiger Autobahnfahrt erreichten wir unsere erste Übernachtungsmöglichkeit, einer kleinen Schule. In den drei Tagen die wir dort verbrachten, hatten wir die Möglichkeit, in der Turnhalle z.b. Volleyball zu spielen.
Nach diesen drei Tagen machten wir uns auf den Weg zum Hafen, um dort aufs Schiff „Wieckse Witte“ zu gehen. Die ersten Tage auf See waren gewöhnungsbedürftig, vor allem bei den Leitern traten vereinzelt Probleme auf :(. Nachdem sich jeder an das Leben auf See gewöhnt und die hohe Kunst des Segelns erlernt hatte, machte es immer mehr Spaß. An jedem Abend liefen wir in einen anderen Hafen ein, um uns mit Lebensmitteln zu versorgen, das holländische Nachtleben zu erkunden und auch um zu duschen. Am nächsten Morgen ging es dann schon früh weiter. Nach einer Woche war leider schon Schluß und wir verbrachten den letzten Abend an einem schönen Uferstreifen, um dort mit unseren beiden Skippern einen tollen Abend zu verbringen.
Der Abend war wirklich gelungen, bis auf die kaputte Axt und die zerbrochenen Gläser. Am nächsten Tag ging es dann wieder an Land, auf einen Zeltplatz, der bei unserer Ankunft doch noch sehr nach Schwanenexkrementen roch. Als die Zelte dann endlich standen und eingeräumt waren, gönnte sich jeder ein Sonnenbad und ein paar ruhige Minuten.
Von unserem Zeltplatz aus unternahmen wir dann die weiteren Ausflüge, wie zum Beispiel den Besuch einer Ausstellung zu alternativer Energiegewinnung, etlichen Besuchen der nahen Städte und nächtlichen Ausflügen in Discotheken. Doch wir waren nicht die Einzigen die nachts auf Achse waren. Je länger wir auf dem Zeltplatz waren, desto mehr Käse verschwand, bis wir den Igel entdeckten, der immer wieder aufs neue unter der Zeltplane durchkroch, die Verpackung vom Käse zerrupfte und den Käse fraß.
Der krönende Abschluss unseres Zeltlagers war natürlich der „Bunte Abend“. Jede Zeltbesetzung sollte einen Sketch oder ein Spiel vorbereiten. Die Unterhaltung reicht vom Tanzwettbewerb bis zu einem Spiel, bei dem sportliches Geschick vorausgesetzt wurde. Auch für Kabarett war gesorgt, in Form einer gelungenen Parodie auf einzelne männliche Teilnehmer. Nach all diesen Aktionen wurden zu guter Letzt von den besten Leitern wo gibt Trophäen verliehen, zum Beispiel für das beste Küchenteam und für die sauberste Person des Lagers.
Im großen und ganzen also ein echt gelungenes Zeltlager (und zwei Wochen von daheim weg:)).