Pfingstlager 2001

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Dieses Jahr fuhren wir Pfingsten nach Rhens, aber es sollte kein Stammeslager werden, sondern der ganze Bezirk Rhein-Wied machte sich auf, um auf Rudi's Pfaffenwäldchen zu zelten.

Der Vortrupp startete schon einen Tag vorher und sorgte für den Aufbau einiger Zelte. Da konnte ja schon fast nichts mehr schief gehen und so fuhren wir am Freitag in unser Pfingstlager. Kaum dort angekommen zeigte uns das Wetter gleich, auf was wir uns die nächsten Tage gefasst machen konnten. Es gab Regen - Sonne - Hagel - Sonne - Regen jeweils im 10 Minuten Takt und dazu kräftigen Wind. Nichtsdestotrotz waren die Zelte schnell aufgebaut, auch wegen der guten Arbeit des Vortrupps und wir konnten den Abend an unserem oder einem der Lagerfeuer unserer Nachbarstämme ausklingen lassen.

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Am nächsten Morgen gings mit einer Aktion des Bezirks weiter. Unter der Leitung unseres Bezirkskuraten Thomas Hoffmann–Breu versuchten alle, jeweils zu zweit an den Händen gefasst, eine große Weltkugel über die Arme laufen zu lassen und darauf stellten wir uns zu einem Kreis auf und setzten uns auf die Knie unseres Hintermanns.

Den Rest des Tages nutzen die Gruppen für eigene Aktionen. Es wurde Rhens erkundet, das Schloss Stolzenfels besichtigt und eine Weinprobe durchgeführt. Der Platzwart-Rudi nutze die Gunst der Stunde und wollte seine Aufnähersammlung um einige Stücke erweitern. Deshalb erschien er während dem Mittagessen -um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen mit einer Kettensäge bewaffnet- in unserer Jurte um mit Martin zu swappen(ugspl.: Aufnäher tauschen). Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

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Der Sonntag stand voll im Zeichen des Bezirks. Morgens konnte man sich einen der interessanten Workshops aussuchen, die von den Stämmen angeboten wurden. Von Bolivianischen Tänzen über Geländespielen und einer Olympiade war alles vorhanden. Unser Stamm tat sich mit einem Schminkworkshop mit bühnenreifen Ergebnissen und einem Jonglierkurs, bei dem man sich selbst Bälle aus Luftballons und Vogelsand basteln konnte, hervor.

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Der Gottesdienst am Nachmittag mußte leider unterbrochen werden, da er von einem Regenguß heimgesucht wurde und auch der mürrische Jugenpfarrer konnte die Stimmung nicht mehr so recht retten. Doch dafür gab´s abends allerhand kulinarische Genüsse. Jeder Stamm bereitete etwas leckeres vor und man konnte sich darauf einmal durch den Bezirk essen.

Am Pfingstmontag ging es dann wieder nach Hause nach einem zwar kalten, aber sehr schönen Pfingstlager, während dem man viele neue Leute kennengelernt, neue Erfahrungen gesammelt und viel Instantbrühe getrunken hat.

Vor allem war es toll mal wieder in einem trockenen und neuen Küchenzelt zu kochen.



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