Am nächsten morgen hieß es dann abbauen und ab nach Schweden! Wie schon auf dem Weg nach Dänemark nutzten wir auch dieses Mal die Fähre. Obwohl wir laut Martin dachten....Zitat: “ Ich hab die Karte im Kopf", den Zeltplatz schnell erreichen zu können, dauerte es noch einige Zeit länger als ursprünglich erwartet. Nach Einrichten und Versorgung der ersten Moskitoopfer ging es erstmal ab ins kühle Nass. In dem See, der an unseren Zeltplatz angrenzte, testeten wir erstmal unsere extra gekauften Wassertiere.
Am Dienstag, den 23.07.02 zogen wir los, um unsere Kanus abzuholen. Nach anfänglicher Unkoordination und dem kentern von B9, gewöhnten wir uns trotz starkem Wind und leichten Wellen recht schnell ans Paddeln. Bei dem gemütlichen Grillabend, vergaßen auch alle recht schnell ihren Muskelkater. Nach schönen, jedoch anstrengenden drei Tagen, an denen wir die wunderschöne Landschaft von Schweden näher kennenlernten, wusste jeder von uns, dass der vierte und damit auch letzte Tag eine Wildwasserfahrt werden würde, und es kam niemand ums Nasswerden drum herum. Auch dies nahmen wir auf uns und alle fanden die Kanutour (trotz vielem Regen) sehr lustig. Nun ging es weiter in den Norden, wo unser Ferienhaus bereits auf uns wartete. Auf den einwöchigen Aufenthalt im Haus, freute sich nun jeder, denn dies konnte jetzt nur noch pure Entspannung bedeuten. Hoch erfreut waren alle über die Sauna und es war ebenfalls sofort klar, dass der Sprung in den See nach dem Saunagang nicht fehlen durfte! Da das Haus auch sehr schön im Wald gelegen war, hatte man dort stets seine Ruhe. Trotzdem zog es uns auch in die Stadt Jönköpping, in der wir uns das Streichholzmuseum ansahen, für das sie sehr berühmt ist. Nach Anprobe zahlreicher Kleidungsstücke und testen der schwedischen Mc-Donalds Nahrung begaben wir uns langsam aber sicher wieder zu den Autos.
Damit wir unsere restliche Zeit nicht nur mit "faul in der Sonne liegen" verbrachten, organisierten unsere Leiter Olympische Spiele, welche zB. Kanuwettfahrten( mit den hauseigenen Kanus) oder Spiele, wie Personenraten, beinhalteten. Jetzt war auch die Zeit im Haus zu Ende und zuletzt noch ein großes Lob ans Essen!! Der italienische Abend, welcher durch vier Gänge sehr schmackhaft wurde, war mit Sicherheit eine der besten Mahlzeiten, die auf unserem Speiseplan vorhanden war. Also machten wir uns nun nach zwei gelungenen Wochen Schweden auf ins Heimatland. Alles in Allem bleibt dieses Sommerlager für die Föös unvergesslich und in guter Erinnerung, obwohl wir keinen Elch gesehen haben.
Adjö Eure Föös