Pfingstlager 2005

Das Pfingstlager kann man wohl in einem Satz zusammenfassen: Es war nass!

Und was wir vorher nicht beachtet hatten, war das das Bundeslager in Westernohe seinen 50. Geburtstag feierte. Dementsprechend voll war der Platz. Die einspurige Straße zum Zeltplatzgelände wurde für den Reisebus-Pendelverkehr stets abgesperrt, und die Parkplätze waren total überfüllt von gelben Diaspora-Miva-Bussen. So wurde ein Acker im drei Kilometer entfernten Ort bereitgestellt, und ein Traktor-Pendel-Bus fuhr die Gäste hin und her. Diese etwas umständliche Anreise hätte wohl unseren Stress-Pegel gesprengt, wenn wir nicht unsere Vortour hätten, die die Zelte schon Tags zuvor aufgebaut hatte.

Da das Wetter ein wenig zu wünschen übrig ließ, fielen die meisten Aktivitäten sprichwörtlich ins Wasser. Also wurde nach Ausweichprogrammen gesucht. Speziell für die Jüngeren war es eine schöne Abwechslung, als es in das nächstgelegene Hallenbad mit tropischen Temperaturen ging. Andere Gruppen versuchten sich auf dem Platz zu beschäftigen. Die regelmäßigen Schauer begrenzten die Spielfläche jedoch auf die Jurte.

Ein kleiner Kreis ließ sich dann noch auf ein kleines Fußballspiel gegen unsere Freunde aus Feldkirchen ein. Diese hatten sich auf ein Fußballlager eingestellt und sollten gut ausgerüstet gegen uns antreten. Der Sportplatz war in den letzten Tagen ein wenig nass geworden. Reis anbauen hätte wohl besser geklappt als Fußballspielen. Dennoch ließ man sich nicht abhalten. Leider hatten wir nicht viele Chancen, da wir ohne stollenbesetztes Schuhwerk regelmäßig im Matsch landeten. Mit unseren Flugeinlagen versuchten wir bestmögliches um die Feldkirchener am Toreschießen zu hindern. Gebracht hat es nicht viel, den Zuschauern jedoch hat es gefallen.

Zum Abschluss des Pfingstlagers gab es dann noch ein großes Open-Air-Konzert zum Jubiläum. Trotz des miesen Wetters ließen wir es uns nicht nehmen, ein wenig Party zu machen und mitzufeiern, denn am nächsten Tag ging es schon ans abbauen. Und wir hatten Glück. Der Regen machte eine kleine Pause. So konnten die Zelte trocknen, und wir ersparten uns daheim eine Menge Zeit und Arbeit.

Der Rückweg ging dann wieder so flüssig wie die Anfahrt. Wie schön das auch ist, wenn man nicht alleine auf einem Zeltplatz ist, aber wenn alle gleichzeitig nach Hause wollen, geht nix mehr.

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