Über uns
Über die DPSG
Diese vier Buchstaben stehen für Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, dem größten katholischen Jugendverband Deutschlands. Seine mehr als 100.000 Mitglieder setzen sich zusammen aus Mädchen und Jungen im Alter zwischen 7 und 20 Jahren und deren Leiterinnen und Leitern, sowie anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Die Kinder und Jugendlichen gliedern sich in vier Altersstufen (Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover), sodass in den Gruppenstunden auf die Bedürfnisse des jeweiligen Alters und der Entwicklung der Jugendlichen eingegangen werden kann. Zudem gibt es vier Ebenen, auf denen im Normalfall alle 4 Stufen vertreten sind. Im Stamm, quasi die Ortsgruppe, findet die eigentliche Gruppenarbeit statt, während der Bezirk, der Diözesanverband und die Bundesebene den Gruppenleitern diverse (stufenspezifische oder thematische) Ausbildungsveranstaltungen anbietet und die Möglichkeit einräumt, sich auszutauschen.
Die DPSG sieht sich selbst als politisch engagierter Jugendverband. So sind in unserer Ordnung die Arbeitsbereiche „Interkulturelles Lernen“, „Entwicklungspolitik“ und das Engagement zur Integration von Menschen mit Behinderung bereits festgeschrieben, was nicht heißt, dass andere (aktuelle) Themen, wie z.B. Umweltschutz oder Anti-Rechts-Kampagnen, weniger behandelt werden.
Dies mag bei dem Einen oder Anderen die festgefahrenen Klischees eines Pfadfinders wieder ins Gedächtnis rufen: ein Pfadfinder läuft jeden Tag durch den Wald und schützt Bäume, Rehe, usw., er hilft alten Omas über die Straße,... Stichworte wie „Allzeit bereit!“ und „Jeden Tag eine gute Tat“ hört man häufig im Zusammenhang mit Pfadfinderei. Und tatsächlich schreibt sich die DPSG in ihren Grundlinien die „Gute Tat“ auf die Fahne: Die Kinder und Jugendlichen sollen im Laufe ihres Pfadfinderdaseins ihr Leben in „Hoffnung“, „Frieden“, „Freiheit“ und „tätiger Solidarität“ leben lernen. Was sich hinter diesen abstrakten Begriffen verbirgt, bleibt wohl jedem verschlossen, der sich nicht darauf einlässt, diese für sich zu interpretieren und auszuprobieren. An diesem Punkt merkt man am deutlichsten, dass sich die DPSG nicht als Kinder-Freizeit-Beschäftigung versteht, sondern als Jugendverband, der sich einen eigenen, ehrgeizigen Erziehungsauftrag gegeben hat.
Über die Partnerschaft: Die DPSG Trier unterhält seit nunmehr 10 Jahren eine Partnerschaft zu der Asociación de Scouts de Bolivia (ASB). Diese Partnerschaft wurde und wird weiterhin über Stammespartnerschaften gestaltet. Lebendig wird diese Partnerschaft durch die Begegnungsreisen, die alle 2 Jahre mal in Deutschland, mal in Bolivien stattfinden. Leider war bisher diese Möglichkeit, an einer solchen Reise teil zu nehmen, nur Gruppenleitern möglich. Deshalb möchten wir, die Projektleitung von Rovistad, nun auch Jugendlichen die Möglichkeit bieten, diese einschneidenden Erfahrungen machen zu können. Immerhin handelt es sich hierbei nicht um einen Austausch zwischen zwei benachbarter Staaten Westeuropas, wie man es z. B aus Schüleraustauschprogrammen kennt, sondern um die Erfahrung vollkommen fremder Kulturkreise. (s. dazu: das Projekt).
Über uns Wenn wir über uns reden, meinen wir die Teilnehmer dieses Projektes; allesamt Rover (Jugendliche im Alter zwischen 17 und 20 Jahren), Roverleiter und Leiter anderer Stufen, die noch im Rover-Alter sind. Insgesamt sind dies derzeit ungefähr 40Leute, die sich daran gemacht, diese Reise, die thematisch irgendwo zwischen „interkulturellem Lernen“ und „Entwicklungspolitik“ liegt, auf die Beine zu stellen. Dem Wesen der Stufe entspricht es, dass die Teilnehmer so viel Verantwortung wie möglich selbst übernehmen. Somit haben wir uns in der März 2000 begonnenen Vorbereitungsphase in verschiedene Arbeitskreise zusammengesetzt, um sich über Themen und Inhalte der weiteren Vorbereitung, Finanzierungsmöglichkeiten, PR und anderen, wichtigen Dingen Gedanken zu machen (s. dazu: „Was war?“ und “Was wird?“) Doch wir hier in Deutschland machen ja nur die Hälfte der Teilnehmer aus. Auf der anderen Seite des Atlantiks haben die Rover der ASB ihrerseits die konkrete Planung schon begonnen. (s. dazu „Das Projekt“) Wer noch mehr von allem wissen möchte, sollte sich weiter durch diese Seiten klicken. Mehr Infos zu Pfadfinderei und Bolivien gibt es unter der Rubrik Links.
Kontakt: Peter@rovistad.de